Petra Jung

1968   
  • geb. in Kusel, Rheinland Pfalz

1987-1988         
  • Studium Kunsterziehung, Biologie, Universität des Saarlandes

1988-1989   
  • Grundlehre bei Oskar Holweck

1989-1994
  • Studium Kommunikationsdesign / Freie Malerei bei Prof. Ivica Maksimovic und Prof. Bodo Baumgarten, Hochschule der Bildenden Künste Saar

2001-2003     
  • künstlerische Auftragsarbeiten für die Bau AG, Kaiserslautern und für die Villeroy & Boch AG, Mettlach

2006    
  • Dozentin beim Projekt Kunst macht Schule des Kulturministeriums, Saarbrücken 

2008      
  • 300 Beete, Kunst am Bau für die neue Schulmensa der Gemeinde Waldmohr 
       

Auszeichnungen / Stipendien:

2003     
  • Stipendium der Stiftung Kulturbesitz Kreis St. Wendel 

2005     
  • Stipendium artmix1, bilateraler Künstleraustausch zwischen Saarbrücken und Luxemburg 

2009      
  • Auszeichnung mit dem Albert Haueisen Förderpreis, Jockgrim 

2012     
  • Preisträgerin beim Kunstpreis der Europa Union Leverkusen 

2016     
  • Stipendium des Künstlerbahnhofs Ebernburg / Bad Münster am Stein 
  • Stipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf

2017     
  • Stipendium im RAVI (Résidences Ateliers Vivegnis International) Liège / Lüttich
       
      
  • lebt und arbeitet in Saarbrücken


Mitgliedschaften:
  • BBK Saar
  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler APK





"Die Ambivalenz der Natur"

Federn, Fasern, Stacheln - aus solchen natürlichen wie auch Natur assoziierenden Materialien baut Petra Jung Hüllen und Nester. Mit ausgeprägtem Einfühlungsvermögen schafft sie neue mögliche Behausungen, die aussehen, als seien sie eben erst verlassen worden, als sei gerade jemand flügge in die Welt hinausgezogen, um das Leben zu erfahren.

Petra Jung ist fasziniert vom Leben mit seinen Möglichkeiten und Metamorphosen. Leben heißt Veränderung, Wandlung. Aus einzelnen Phasen überdauern Relikte, Hüllen und Keime. Auf sie nimmt die Künstlerin Bezug, integriert sie in ihre Objekte und mobilisiert dadurch unser Gespür für die prozessualen organischen Abläufe. Auch wir Menschen sind eingebunden in fortlaufende Verände¬rungen, in die wir uns temporär einzurichten versuchen. Irgendwann müssen wir unsere Nester und Hüllen zurücklassen, um weiterzukommen.

Jungs stachelbesetzte Refugien können als ambivalente, Schutz gewährende Heimstätten interpretiert werden, die Gefahr und Halt, Abwehr und Anmut in sich vereinen. Sie bezeugen ein geheimnisvolles Innenleben und sind von traumhafter Leichtigkeit. Die verlassenen Häute Petra Jungs fordern Behutsamkeit ein, auch ohne abwehrende Zacken.

Dr. Petra Wilhelmy



Einzelausstellungen seit 2003 (Auswahl):

2016     
  • Die Ambivalenz der Natur, Künstlerbahnhof Ebernburg, Bad Münster am Stein

2015   
  • federleicht, Kunst im Landtag, Saarbrücken (K)

2014     
  • Flüchtige Räume, Kunstverein Ingelheim
  • wohin mein Boot?, Gesellschaft für Bildende Kunst, Trier

2013  
  • handle with care, Kunstverein Eisenturm, Mainz, zusammen mit Christine Laprell
  • Zeichnung und Objekt, Landtag Rheinland-Pfalz, Mainz, zusammen mit Henrike Franz
  • geborgen schafft gefangen heit, Daniel Henry Kahnweilerhaus, Rockenhausen

2012     
  • Cocooning, Kulturfoyer der Stadt Saarbrücken

2011     
  • Vom Setzen der Saat, KVD Galerie, Künstlervereinigung, Dachau

2009   
  • neu gemischt, Galerie Schloss Bourglinster, Luxemburg, zusammen mit Diane Jodes

2006     
  • Malerei, Kultur- und Festhalle, Waldmohr (K)

2005     
  • que llevamos dentro / was wir in uns tragen, Galeria parte del arte, Bogotá, Kolumbien

2004   
  • pieces, Galerie Monika Beck, Homburg/Schwarzenacker, zusammen mit Sabine Loos

2003   
  • Flüchtige Räume, Atelier Museum Haus Ludwig, Saarlouis (K)
  • anders wo hin, Galerie im Kulturzentrum Saalbau, Homburg
       

Gruppenausstellungen seit 2003 (Auswahl)

2017     
  • Ganz Gross, Herrenhof Mussbach, Neustadt an der Weinstrasse

2016     
  • Kleine Größen, Museum Pachen, Rockenhausen
  • Kunst im Grünen, Wasserburg Reipoltskirchen
  • Herbstsalon, KuBa - Kantine, (auch 2008 - 15)

2015          
  • Ausstellung zum Albert Haueisen Preis, Jockgrim (auch 2011/09/05/03)
  • imago mundi, Fondazione Giorgio Cini, San Giorgio Maggiore, Venedig

2014   
  • Material Licht Seiten, Kunstverein Germersheim

2012     
  • Kunst direkt, Kunstmesse des BBK-Rheinland-Pfalz, Rheingoldhalle Mainz (auch 2010) (K)

2011    
  • Saarbrücken - Palermo, KuBa - Kantine, Saarbrücken (K)
  • Pattern & Signs, Kunstverein Tiergarten, Galerie Nord, Berlin (K)
  • Pattern & Signs, Jamjuree Art Galerie, Bangkok

2010
  • Teilnahme an der Ausstellung zum Kunst- und Designpreis Lippe, Burg Horn (K)
  • Humboldts Grüne Erben, Ausstellung im Umweltbundesamt Dessau (K)
  • Kreislauf, im Rahmen der bundesweiten Aktion BBK Zeitgleich 2010, Cloef-Atrium, Orscholz (K)

2009    
  • Ausstellung zum Sickingen Kunstpreis, Kaiserslautern (K)
  • venezia tre, Kaserne VI, Saarlouis und Saarländische Galerie, Berlin und Kulturzentrum Abtei Neumünster, Luxemburg und Italienisch Deutsche Kulturgesellschaft, Palazzo Albrizzi, Venedig (K)

2008    
  • Kunst und Umwelt, Ausstellung zum Kunstpreis Ökologie, Barlachstadt Güstrow
  • Aus dem Verborgenen, Galerie im Kulturzentrum Saalbau, Homburg (K)

2007  
  • Camouflage, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken
  • artmix1, bilateraler Künstleraustausch Saarbrücken - Luxemburg, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken und Konschthaus Beim Engel, Stadt Luxemburg (K)

2003    
  • Farbe bekennen, im Rahmen von BBK Facetten, Museum Schloss Fellenberg, Merzig (K)





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