Matthias Strugalla

  • geb. 1948 in Auerbach/Vogtland
  • lebt und arbeit et in Pirmasens
 
  • Studium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Kunst- und Werkerziehung, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik
  • 1. und 2. Staatsexamen, Lehramt am Gymnasium

seit 1978
  • didaktische Ausstellungen
1990
  • Mitbegründer des Pirmasenser Kunstvereins "Kunst und Kultur Pirmasens e.V."
1990 - 2000
  • verantwortlich für Ausstellungs- und Künstlerbetreuung im Rahmen des Vereins
1993 - 1995
  • Sprecher der AG Rheinland-Pfälzischer Kunstvereine
seit 1980
  •  zahlreiche Zeitungs- und Katalogbeiträge zur aktuellen Kunst und zur Kunstgeschichte

Mitgliedschaften:
 
  • Kunst und Kultur Pirmasens e.V.
  • Gesellschaft für Bildende Kunst, Trier
  • Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz (BBK)





Aus: "Ein Dialog. Prof. Bettina van Haaren im Gespräch mit Matthias Strugalla"

Bettina van Haaren:
Wie würdest du dein Verhältnis zum Gegenständlichen und zum Abstrakten beschreiben?

Matthias Strugalla:
Jede Linie, jeder Tuschefleck ist abstrakt, ist Konkretion (Materie) und Abstraktion (Idee) zugleich, selbst wenn ich eine präzise Naturform zur Abbildung bringen will. Insofern gibt es da für mich keinen wirklichen Widerspruch. Abstrakte Ideen finden ihre sinnlich-figürlichen Bildformen, ob es sich um die Darstellung menschlicher Figuren oder um geometrische Konstellationen handelt. Ich bevorzuge die emotional komplexeren und differenzierteren Figuren.

Bettina van Haaren:
Du hast dich für die Zeichnung als Medium entschieden, nicht etwa für Malerei, Film oder Plastik. Warum?

Matthias Strugalla:
In Wirklichkeit wäre ich auch gerne ein guter Maler, Bildhauer, Installationskünstler usw. Während der Schulzeit habe ich oft einen Skizzenblock mit mir geführt, um schnell und spontan zeichnerische Notizen einbringen zu können wie Porträts von Mitschülern und Lehrern. Daneben architektonische und topografische Ansichten oder auch imaginierte bzw. formal-experimentelle Entwürfe. Die Gewohnheit des Skizzenbuches hat auch während der Jahre meiner pädagogischen Tätigkeit die innere Notwendigkeit zeichnerischen Selbstausdrucks wachgehalten. Mich reizt die Stille, das Unspektakuläre, das Spontane, das Direkte der Zeichnung.

Bettina van Haaren:
Lass uns über den Entstehungsprozess deiner Zeichnungen sprechen. Wie fängst du an?

Matthias Strugalla:
Oftmals bringen mich Studien von Alltagsgegenständen, Pflanzen, Gesichtern, Körpern zurück in den zeichnerischen Prozess. So entstehen ganze Serien, die durch Überarbeitung sich von der Vorläufigkeit lösen und zu autonomen Trägern von Ideen und Fantasien werden. Impulse können auch ausgehen vom gesprochenen Wort (Literatur, Hörspiele). Immer aber, fast immer ist es die zeichnerische Spur, die Linie, die vorgedacht, energisch ausführend oder tastend das reine Papier beschreibt, bevor verdünnte Tuschen und Acrylfarbe zum Einsatz kommen. Was die Linie betrifft: da bin ich wohl vom Jahrzehnte langen Cellospiel geprägt worden (z.B. J. S. Bachs Suiten für Violoncello Solo).



Ausstellungen seit 2011:
 
2018  
  • Pirmasens, Forum Alte Post (mit Irmgard Weber)
  • Galerie Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg (mit Irmgard Weber)
2017  
  • Rockenhausen, Museum Pachen (mit Petra Deckel)
  • Dahn, Kreisgalerie
2016  
  • Frankenthal, Christuskirche
2015  
  • Pirmasens, Lutherkirche
2014  
  • Speyer, Städtische Galerie (mit Johannes und Clemens Strugalla)
  • Bamberg, Collegium Oecumenicum (mit Irmgard Weber)
  • Pirmasens, Sankt Pirminius
2012  
  • Rockenhausen, Kahnweilerhaus
  • Konz, Städtische Galerie Kloster Karthaus
  • Heidelberg, Kunstraum Vincke-Liepmann
2011  
  • Auerbach/Vogtland, Göltzschtalgalerie
  • Saarbrücken, Galerie im KuBa
  • Dahn, Kreisgalerie
  • Mainz, Landtag RLP (mit Johannes und Clemens Strugalla)

Ausstellungsbeteiligungen seit 2011:

2017 
  • Koblenz, Künstlerhaus Metternich
  • Trier, Tuchfabrik
  • Trier, Galerie Palais Walderdorff
2016  
  • Frankenthal, Kunsthaus
  • Boppard, Museum
  • Rockenhausen, Museum Pachen
  • Trier, Galerie Palais Walderdorff
  • Trier, Tuchfabrik
  • Kaiserslautern, KWG
  • Pirmasens, Parkkino
2015  
  • Frankenthal, Kunsthaus
  • Landau, Villa Streccius
  • Dahn, Kreisgalerie
  • Jockgrim, Zehnthaus
  • Brühl, Villa Meixner
  • Bad Dürkheim, Galerie Alte Turnhalle
  • Trier, Tuchfabrik
2014  
  • Düsseldorf, Museum Kunstpalast
  • Mainz, Rheingoldhalle
  • Hornbach, Oberwalder Hof
  • Trier, Tuchfabrik
  • Mainz, BBK-Galerie
  • Kaiserslautern, KWG
2013  
  • Düsseldorf, Messehalle
  • Trier, Tuchfabrik
  • Pirmasens, Strecktal und Posthof
  • Koblenz, Künstlerhaus Metternich
  • Jockgrim, Zehnthaus
  • Trier, Galerie Palais Walderdorff
  • Germersheim, Zeughaus
  • Dahn, Neue Sparkasse
  • Poissy/F, CDA
2012  
  • Trier, Galerie Palais Walderdorff
  • Trier, Tuchfabrik
  • Mainz, Rheingoldhalle
  • Neustadt/W, Herrenhof
2011  
  • Jockgrim, Zehnthaus
  • Landau, Villa Streccius
  • Trier, Tuchfabrik





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