Ulli Bomans

1973
  • geb. in Kandel / Pfalz

1993-1995
  • Kunstschule Villa Wieser, Herxheim. Schüler in den Klassen für Realistische Malerei, Siebdruck, Radierung, Material- und Objektkunst.

1995-2000
  • Studium der Freien Kunst an der Universität-Gesamthochschule Kassel bei Alison Knowles und Dorothee von Windheim

1996-1998
  • Teilnahme an verschiedenen Performances mit Alison Knowles in Bremen, Kassel, Paris, New York

seit 1995
  • Gründung des Projekts "Shrubbn!!", diverse Vinyl-Veröffentlichungen

1998-2000
  • Veranstaltung von Performance-Abenden im Rahmen des Squat-Color in Marseille
  • Diverse Performances u.a. in der Kunsthochschule Toulouse und beim Performance-Kongress auf Schloss Bröllin
  • Konstruktion von Klanginstallationen

seit 1998
  • Auftritte mit dem Projekt "Shrubbn!!", dem Soloprojekt "Schieres" und ab 2003 auch mit "Gladbeck City Bombing"

seit 2003
  • Gründung des Multimedialen Musik- und Performanceprojekts "Gladbeck City Bombing", Erarbeitung diverser Aufführungen mit Bühnenbild/Kostüm, Videoprojektionen, Videoclips, Elektronischer Musik

2009
  • Produktion und Live-Umsetzung von Ton und Musik für die Theaterstücke "Alice im Schlunderschland" und "Corpus Delicti", unter anderem aufgeführt in der Deutschen Oper Hamburg und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

seit 2011
  • Erarbeitung verschiedener Collagen-Serien Mehrere Arbeitsaufenthalte in den USA (Detroit, New York)





"Als ich mich an einem regnerischen Tag im Jahr 1919 in einer Stadt am Rhein befand, übten plötzlich die Seiten eines illustrierten Kataloges eine überraschende Obsession auf meinen Blick aus, auf denen Gegenstände abgebildet waren, die zu anthropologischen, mikroskopischen, psychologischen, mineralogischen und paläontologischen Demonstrationen dienten. Ich fand dort derart wesensfremde gegenständliche Elemente vereinigt, dass die Absurdität dieser Zusammenstellung eine plötzliche Steigerung meiner visionären Fähigkeiten bewirkte und eine halluzinatorische Folge widerspruchsvoller, doppelter, dreifacher und vielfacher Bilder vor mir entstehen ließ, die sich mit der Eindringlichkeit und der Geschwindigkeit ablösten, wie sie Liebeserinnerungen oder Visionen des Halbschlafs eigen sind. Die Bilder verlangten von sich aus nach einer Vereinigung auf neuer Ebene, in einem neuen Unbekannten (der Ebene des Unangemessenen). Um wiederzugeben, was ich innerlich sah, genügte es mir, diesen Katalogseiten zeichnend oder malend eine Farbe, ein paar Bleistiftstriche hinzuzufügen, die dargestellten Gegenstände mit einer fremden Landschaft, der Wüste, einem Himmel, einem geologischen Schnitt, einem Boden, einer einzigen geraden Linie, die den Horizont bezeichnet, zu umgeben, um auf diese Art ein genaues, festes Bild meiner Halluzinationen zu erzeugen, um das, was zuvor nur banale Seiten eines Reklamekataloges gewesen waren, in Dramen zu verwandeln, die meine geheimsten Wünsche offenbarten."
(Max Ernst)                                                 



Ausstellungen:

2018
  • Frankenthal, Kunsthaus, "Zerreißprobe"
  • Bremen, K-Strich, "Im Interim"

2017
  • Hamburg, Bunkerhill Galerie, "Großstadt-Dschungel"

2016
  • Neu Tramm, Raum 2, "Trip Detroit"
  • Detroit (USA), Popps Packing, "The Big Art Show with Studio |-0

2015
  • Detroit (USA), Popps Packing, "Road Work Ahead"

2014
  • Bremen, Kunst- und Kulturverein Spedition, "Spoilpark" (Einzelausstellung) Hamburg, Gängeviertel Fabrique, "Subsoljanka"
  • Neu Tramm, Raum 2, Kulturelle Landpartie Wendland, "Swinton-Siblings"
  • Hamburg, Künstlerhaus Bergedorf, "This is us" (Einzelausstellung)

2013
  • Neu Tramm, Raum 2, Kulturelle Landpartie Wendland, "Tahir Feedback"
  • Hamburg, Gängeviertel Fabrik, "Rivenway" (Einzelausstellung)

2012
  • Hamburg, Elbdeich e.V. Kunst- und Kulturverein, "Die Malerei der Anderen"

2011
  • Hamburg, Elbdeich e.V. Kunst- und Kulturverein, "Lehrerzimmer"

2008
  • Hamburg, Brandshof, "Tod bis Tödlich"

2003
  • Bremen, Galerie beim Steinernen Kreuz (Zusammenarbeit mit Alison Knowles "By the Way of Correspondence")

1999
  • Berlin, Kunstverein ACUD, "Into The White"

1998
  • Rülzheim, Synagoge, "Fließbilder" (Einzelausstellung)
  • Berlin, Performance-Kongress, "Iceage"

1997
  • Kassel, Universität-Gesamthochschule, "Harsh Stone White"

1996
  • Lodz (Polen), The Artists Museum, "Wake up and bury what's dead"
  • Kassel, Universität-Gesamthochschule, "Vomit on Canvas"





Peutestraße 80
20539 Hamburg
Deutschland








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