Peter Frei

06.12.1954
  • geb. in Oftersheim/Baden

1976-1982
  • Studium der Bildenden Künste, Kunstgeschichte und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

1982
  • Staatsexamen
  • Stipendium der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

1984-2000
  • Kunsterzieher am Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen

seit 2000
  • Kunsterzieher am Hannah-Arendt-Gymnasium in Hassloch


Mitgliedschaften:

seit 1996
  • BBK Rheinland-Pfalz

seit 1999
  • Südpfälzische Kunstgilde e.V. Bad Bergzabern

seit 2000
  • internationaler Kunstverband "Arts et Lettres de France" (ALF)

seit 2003
  • Mitglied der APK (Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler)                                                 





Peter Frei über seine Arbeiten

Alle vorliegenden Zeichnungen sind reine Kugelschreiberzeichnungen. Die Entscheidung für dieses Medium ist in einem bewussten Purismus begründet und bedeutet für mich eine Ablehnung effekthascherischer Vordergründigkeit und Hinwendung zu Wahrheit und Ernsthaftigkeit. Das Alltagsgerät Kugelschreiber ist sozusagen eine selbst auferlegte Beschränkung der Mittel, eine Beschränkung auf die grafischen Grundelemente Punkt und Linie, auf entweder Schwarz oder Weiß.

Sie ist eine Rückkehr zu den grafischen Ursprüngen in der Hoffnung, dass ich damit meine Vorstellungen umso klarer formulieren und verständlich machen kann. Dies impliziert, dass es mir wichtig ist, dass sich weder Inhalt noch gewählte Technik vordrängen, sondern sich gegenseitig tragen und bedingen.

So gesehen lassen sich meine Arbeiten nur verstehen, wenn man weiß, dass es mir um die Beschreibung einer inneren Realität der Gedanken, Erinnerungen und Assoziationen geht; einer "er-innerten" Realität, die sich aus verschiedenen Bewusstseinsschichten unterschiedlichen Realitätsgrades zusammensetzt.

Die mit Hilfe des Kugelschreibers gesetzten spontanen Schraffuren erlauben es, diese Bewusstseinsschichten herauszuarbeiten, deutlich werden zu lassen, bzw. sie wieder im Hintergrund verschwinden zu lassen, wo sie zwar noch existieren, aber bestenfalls durch die Oberfläche hindurchschimmern. Dass ein einmal gesetzter Strich nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, ist nur konsequent, da man auch Gedanken und Entscheidungen nicht mehr zurücknehmen kann. Man kann sie umformen, überarbeiten, einbauen, als Ausgangspunkt für weitere Entscheidungen benutzen, aber man kann sie nie ungeschehen machen.

Dass es sich bei der Kugelschreiberzeichnung nur um Unikate handeln kann, entspricht der Unwiederholbarkeit und Einzigartigkeit der assoziativen Vorgehensweise.



Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

2008
  • Heddesheim, Altes Rathaus, "Handgezeichnetes"
  • Landau, Kreishaus, mit Stefan Becker

2007
  • Oftersheim, Gewölbekeller

2006
  • Mainz, 7. Rheinland-Pfälzische Kunstmesse
  • Zehnthaus, Jockgrim, apk-Ausstellung

2005
Kunstverein, Lingenfeld
  • Kreisgalerie, Dahn, "Gedankenspiele"

2004
  • Kunstverein, Bad Kreuznach
  • Kunstverein, Speyer
  • Bordeaux, St. Remi, Frankreich
  • Atelier Mustacchi, Marseilles, Frankreich
  • Zehnthaus, Jockgrim

2003
  • Produzentengalerie "M", Potsdam, Ausstellung von KünstlerInnen des BBK Rheinland-Pfalz beim Brandenburgischen Verband Bildender KünstlerInnen
  • Burg, Wernberg, "pfälzer ART", Gruppenausstellung der Südpfälzischen Kunstgilde e.V.
  • Rathausscheune, St. Andreasberg, "Andreas Kunstpreis", jurierte Kunstausstellung der Bergstadt und Nationalparkgemeinde Sankt Andreasberg sowie des Nationalparks Harz zum Thema "Natur - Mensch", mit der Zeichnung "Augenblicke"
  • Rathaus der Verbandsgemeinde, Edenkoben, "Handzeichnung" 

2002
  • Phoenixhalle, Mainz, Beteiligung an der 5. Kunstmesse "Kunst und Künstler im Messestand"
  • Neue Sächsische Galerie, Chemnitz, Grafikausstellung des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Kulturaustausches Rheinland-Pfalz/Sachsen
  • Burg Trifels, Annweiler, "Reise in die Romantik", Veranstaltung der Südpfälzischen Kunstgilde e.V. im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz
  • Toulouse (Frankreich), internationale Kunstausstellung des ALF
  • Kirn, Kunstpreis der Stadt Kirn
  • Galerie Altes Rathaus, Wörth/Rhein

2001
  • Relais Culturel de Wissembourg, Weißenburg, Ausstellung im Rahmen des PAMINA-Projektes
  • Dernbach, im Rahmen der "Kulturtage Südliche Weinstraße"
  • Kallmünz, "Pfälzer Art - Südpfälzische Kunstgilde in Kallmünz"
  • Bad Bergzabern, "Körperrhythmen - 10 Jahre Aktmalerei der Südpfälzischen Kunstgilde"

2000
  • Montauban (Frankreich), Preisträger der Internationalen Messe des ALF ("Arts et Lettres de France")
  • Bad Bergzabern, "KiK - Kunst im Kurpark"
  • Castelsarassin (Frankreich), "2000 Künstler für 2000", Veranstaltung des ALF in Zusammenarbeit mit der Stadt Castelsarassin

1999
  • artgalerie am schloss, Bad Bergzabern, Südpfälzische Kunstgilde e.V.
  • Verein für Kunst und Kultur Andernach, Andernach, "Homo Ludens"
  • Pirmasens, Kunst und Künstler im Messestand

1998
  • Galerie Maul, Ladenburg

1997
  • Forum Inter Regional Rheinland-Pfalz, Pirmasens

1996
  • Galerie Feldkirchen, Feldkirchen, BBK-Ausstellung

1995
  • Galerie Haverkamp, Neustadt/Weinstraße

1994
  • Galerie Kleiner Kunstbahnhof, St. Julian

1993
  • Galerie Kreathek, Mannheim
  • Galerie Kleiner Kunstbahnhof, St. Julian
  • Telecom, Grünstadt





Hauptstraße 107
67377 Gommersheim
Deutschland








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