Cordula Wagner

  • geb. in Neustadt/Weinstraße
1984
  • Abitur
1991
  • Dipl. Kommunikationsdesign, FH Mainz
1993
  • Lehramtsstudium Kunst und Deutsch an der Uni Landau
1995
  • Studienortwechsel an die TU und die Hochschule der Künste Berlin
2000
  • Pädagogin für Kunst und Deutsch


Mitgliedschaft:

  • Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler (apk)





Die Verbindung von Malerei und Fotografie, zwei verschiedene Medien der Bilddarstellung, sind das Thema der Arbeiten von Cordula Wagner.

Die mit Öl gemalten Bilder zeigen überwiegend Landschaften, wobei entscheidende Impulse dafür Stimmung und Atmosphäre eines Ortes sind. Dazu tragen der Wandel des Lichts im Wechsel der Jahreszeiten und Tiefe und Raum einer Landschaft bei. Immer sind es Landschaften ohne Menschen. Der starke Eindruck, den die Natur auf die Künstlerin macht, braucht diese nicht. Trotzdem sind die Menschen indirekt spürbar, da es sich nicht um unberührte Natur, sondern um Kulturlandschaften handelt.

Die Bilder von Cordula Wagner sind keine fotorealistischen Arbeiten, viel mehr zählt der Eindruck, die Impression. So erinnert auch die Malweise der Künstlerin, spontan, heftig, pastos, sodass die Pinselspuren sichtbar sind, an die Malerei der Impressionisten, man denke an Lovis Corinth oder Max Slevogt. Allerdings entstehen die Gemälde von Cordula Wagner nicht im Freien, sondern die Künstlerin arbeitet aus der Erinnerung, dem starken Eindruck, dem inneren Bild. Aquarellskizzen, Zeichnungen und gelegentlich Fotos unterstützen den inneren Bildeindruck.

Die Fotografien hingegen sind wiederum Landschaften, allerdings diesmal vom Menschen gebaute Stadtlandschaften, Architektur. Es werden keine Gesamtansichten von Gebäuden gezeigt, sondern Ausschnitte aus selbigen. Diese sind stumme Zeugen der Geschichte, vergangenen Lebens, Zeichen des Zerfalls. Die Fotografien sind höchst malerisch, treten durch Farbigkeit und Struktur in Kommunikation mit der Malerei.

Trotz der Verschiedenheit von Malerei und Fotografie fügen sich beide Ausdrucksweisen zu einem neuen Ganzen zusammen. Es handelt sich um eine Gleichzeitigkeit von Landschaft und Stadtlandschaft, eine Verbindung von Natur und Architektur. Kompositorisch wird diese Verbindung hergestellt, in dem die Künstlerin die gemalte Landschaft, das Querformat, in mehrere Hochformate teilt. Dadurch wird es möglich die mit Hilfe der Digitaltechnik auf Leinwand geplotteten Fotografien zwischen den gemalten Hochformaten anzuordnen. Die gleiche Höhe des Bildformats und die Farbigkeit der Malerei und der Fotografie verbinden die Einzelteile miteinander.
Darüber hinaus gibt es auch Arbeiten der Künstlerin, bei denen die Fotografien direkt auf die Leinwand geklebt und mit der Malerei verbunden wurden.
Bei der Gleichzeitigkeit von Malerei und Fotografie handelt es sich um Spiegelungen, Reflexionen, in denen sich verschiedene Wirklichkeiten überlagern, durchdringen.

In dieser zeitgenössischen Art der Darstellung geht es um ...
das Spiel mit der Wahrnehmung,
das Spiel mit der Wirklichkeit,
das Spiel der Wahrnehmung mit der Wirklichkeit,
das Spiel der Wirklichkeit mit der Wahrnehmung,
das Spiel der Bilder mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit,
das Spiel der Bilder mit der Wirklichkeit der Wahrnehmung.



2013
  • "Baustellen, Berge und Meer", Schloss, Kleinniedesheim
2011
  • "Die Pfalz malt für den Dom" , Speyer, Ausstellungsbeteiligung
2009
  • Ausstellung in der BG - Chemie, Maikammer, (zu zweit)
2008
  • Kunst im Kreishaus Südliche Weinstraße, Landau, (zu zweit)
2007
  • "Symbiose", Kunstverein, Neustadt an der Weinstraße, Ausstellung mit Silvia Mielke
2006
  • Kunstgilde Bad Bergzabern, Galerie am Schloss, Einzelausstellung
  • "Neu im BBK", BBK-Galerie Alte Patrone, Mainz, Ausstellungsbeteiligung
2005
  • "Kunstwechsel", Kunstverein Neustadt im Ausstausch mit Künstlerwerkgemeinschaft Kaiserslautern, Kaiserslautern (in der Gruppe)
2004
  • "Licht - Himmel - Jahreszeiten", Stadtbibliothek, Landau, Einzelausstellung
2003
  • Verbandsgemeinde Edenkoben, Einzelausstellung
  • Haueisenpreis, Zehnthaus Jockgrim, Ausstellungsbeteiligung
  • "In mir ist Italien", apk -Ausstellung in Speyer, Ausstellungsbeteiligung
2002
  • "Collagen" - Begegnung zweier Künstler, Neustadt/Weinstraße
  • Kunst und Künstler im Messestand, Mainz
  • Altstadtgalerie Speyer, Einzelausstellung
2001
  • Kunstverein Maxdorf, Einzelausstellung
2000
  • "Hofkultur in Neustadt", Kunstverein Neustadt/Weinstraße
1999
  • Frank-Loebsches-Haus, Landau, Ausstellungsbeteiligung
1998
  • Pro & Anti, Kunstverein Villa Streccius Landau e.V. , Ausstellungsbeteiligung
  • Zehnthaus Römerberg, Einzelausstellung
1996
  • Berliner Künstler in Neuruppin, Ausstellungsbeteiligung
1993
  • Südpfalz Kunstausstellung in Landau, Ausstellungsbeteiligung





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67487 Maikammer
Deutschland

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